Als Sporttauchen
versteht man das Tauchen unter sportlichen, nichtberuflichen und nichtmilitärischen Gesichtspunkten. Im Vordergrund stehen daher körperliche Betätigung und Spaß. Die Ausbildung wird von verschiedenen Organisationen wie etwa PADI, CMAS oder SSI durchgeführt.
Aufgrund der beim Tauchen vorhandenen Gefahren wird aus Sicherheitsgründen eine besondere Ausbildung, die mit dem Erwerb eines Tauchscheins (Brevet) abschließt, gefordert. Je nach Tauchorganisation ist die Tauchausbildung unterschiedlich aufgebaut. Vor der Ausbildung zum Sporttaucher sollte man sich einer Tauchtauglichkeitsuntersuchung unterziehen um zu prüfen, ob es einem gesundheitlich gestattet ist zu tauchen.
Beim Sporttauchen
wird zwischen Apnoe- und Geräte-Tauchen unterschieden.
Apnoetauchen
Apnoetauchen ist Tauchen mit angehaltenem Atem ohne Sauerstoffversorgung.
Gerätetauchen
Die zweite Art des Sporttauchens ist die mit externer Luftversorgung, wie einem Drucklufttauchgerät (DTG). Hierbei wird mit einer Druckluftflasche getaucht, die nicht wie oftmals angenommen
mit reinem Sauerstoff, sondern mit normaler, gereinigter Luft gefüllt ist.
In jüngster Zeit kommt jedoch neben Pressluft auch Nitrox (angereicherte Luft) zum Einsatz. Die Flasche wird an der Taucherweste befestigt und mit einem Schlauch angeschlossen.
Die Verbindung zum Taucher bildet der so genannte Lungenautomat, durch ihn kann der Taucher unter Wasser normal atmen.
















